Rezensionen

 

Helga die Wahrheit im Verborgenen

Mit freundlicher Genehmigung

von Petrusautor - Claus Beese  http://www.claus-beese.de/

 

Die seltsame Welt des Martin Stumpf,

31. Oktober 2011

Dieses nicht ganz alltägliche Buch geriet mir in die Hände. Stumpf unterhält seine Leser mit sehr hintergründigen Geschichten aus Hessen über das Leben und den Tod. Seine Phantasie geht dabei manchmal ganz eigene Wege, sie gewährt den Lesern ungewohnte Perspektiven auf Geschehnisse, die das Leben prägen. Seine eigenwillige Lyrik ist sehr interessant und extrem tiefschürfend, dabei sehr unterhaltsam und anregend. Man möchte meinen, dass seine Tätigkeiten als Steinmetz und Landschaftsgärtner, die ihn auf die Gottesacker führen, ihn dazu verleitet haben, ganz eigene Blickwinkel auf die Verblichenen und ihre Lebensgeschichten zu entwickeln. Dabei unterlässt er es, dem Leser bis ins Detail vorzugeben, auf welche Art und Weise er das Geschehen sieht. Er regt an, sich selber über das Entstehen von Lebensläufen und Schicksalen Gedanken zu machen. Ein Buch, das einen langen Nachhall in einem hinterlässt.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung

von – Tamara Hannemann

Wer sich gerne gruselt,

23. November 2011

Wieder einmal amüsiert Martin Stumpf durch sein nächstes Werk "Helga" seine Leser. Er versteht es, gekonnt auf satirischem Humor basierend, seine Geschichten zu erzählen. Helga ist etwas düster, was aber durchaus zu der Jahreszeit passt. Wer sich also gerne gruselt oder gar das Gruseln lernen möchte, für den ist das Buch absolut richtig! Mit Spannung warte ich auf sein nächstes Werk.
wer auf Stumpfs ganz eigenen Humor steht oder kennenlernen möchte, sollte auch unbedingt "Helmud" und "Chlodwig im Dorf der Dialekte" lesen, welche meines Erachtens dessen satirischen Humor toll widerspiegeln.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung

von - Waltraud Weber

Philosophische Gedankentiefe,

08. Februar 2012

Mit Helga Die Wahrheit im Verborgenen begibt sich der Autor Martin Stumpf auf eine andere Ebene und zeigt seinen Facettenreichtum. Bisher waren seine Geschichten eher lustig und satirisch, siehe Helmud oder auch Chlodwig im Dorf der Dialekte. Helga deckt Wahrheiten, die man auf den ersten Blick nicht erkennt, unmissverständlich auf. Es sind Geschichten von Menschen denen man flüchtig begegnet, von Menschen die sich aus Not ihr eigenes Weltbild geschaffen haben und Geschichten über Habgier und Ignoranz. Einige davon sind märchenhaft erzählt und andere gehören für mich eher in den Phantasie Bereich. Dieses Buch hat mich tief im Herzen berührt, und mir Einblicke in menschliche Abgründe offenbart, die aus ganz alltäglichen Situationen heraus entstehen können. Meiner Meinung nach ist es ein gutes Buch mit einer philosophischen Gedankentiefe, ergreifend und spannend geschrieben.

 

 


Mit freundlicher Genehmigung

von - Regina Sehnert   http://www.frag-anabella.de/

Verborgenes entdecken,


08. Februar 2013

Dies ist kein Buch, das man eben mal so auf die Schnelle durchblättern kann, und schon gar nicht durchgängig mit einem Lächeln auf den Lippen. Vielleicht ab und zu....
Nein. Es ist keine leichte Lektüre. Die soll es sicher auch nicht sein. Ich lese über die Liebe, meist eine unglückliche. Über das oft von Ängsten, Leid und Tod geprägte Leben. Und über die Abgründe der menschlichen Seele.

Martin Stumpfs Kurzgeschichten mit den dazwischen gestreuten Gedichten üben eine seltsame Macht über den Leser aus. Zumindest über mich. Ich fühle mich gefangen genommen und finde mich wieder im Eingangsgedicht: "Wenn ich doch nur könnte, ich würde aufstehen und wegrennen, aber...... ich muss bleiben."

Ja, ich muss bleiben. Nein, ich muss nicht. ich will bleiben und zu ende lesen. Und über diese und jene Geschichte, vor allem über die Wahrheit im Verborgenen nachdenken...